Ein Haus für Kinder und Familien

Haus für Kinder und Familien im Bistum Osnabrück

Seit Juni 2008 nennen wir uns: Kita St. Josef, Haus für Kinder und Familien. Dieser Titel ist ein Qualitätsmerkmal und  mit einem Logo verbunden.  Die Kindertagesstätten mit diesem Zeichen bieten mehr. Sie haben sich auf den Prozess zur Weiterentwicklung zum "Haus für Kinder und Familien" eingelassen und die Qualität ihrer Arbeit von außen überprüfen lassen. Das neue Logo macht das deutlich. Auf den ersten Blick ist es ein buntes Kreuz.  Passend zum  Bild in den Häusern für Kinder und Familien. Doch wer genauer hinschaut, sieht noch mehr: Vier Personen, die aus der Vogelperspektive betrachtet werden. Sie halten sich an den Händen und bilden so das bunte Kreuz. Zu sehen sind zwei Erwachsene und zwei Kinder. Sie stehen für das Miteinander in den Familien, Kindertagesstätten und Gemeinden.
In unserer Kita bieten wir ein Bildungs- Betreuungs- und Beratungskonzept von der Geburt bis zur Einschulung. Das Konzept steht auf drei Säulen: 
1.  Ein Bildungs- und Betreuungskonzept für Kinder von der Geburt  bis zur Einschulung, angefangen mit Schwangerschaftsvor- und nachbereitung - PEKIP Kursen - Krabbelgruppen - Eingewöhnungsgruppe/Schnuppergruppe, dann die Aufnahme in die Kita. Des Weiteren ist die integrative Bildung ein wichtiger Schwerpunkt, mit therapeutischesn Angeboten wie Logopädie und Ergotherapie. Weitere Schwerpunkte sind die Sprachförderung im Zweitspracherwerb für deutsch und englisch, die Förderung von Sprache und Bewegung, die Vermitlung von Naturwissenschaften und Technik. 
2.  Die kostenlose Beratung für Familien, mit allgemeinen sozialen Problemen, durch die ASB des Caritasverbandes Osnabrück und die kostenlose Beratung der "Belmer Familiensprechstunde" bei Erziehungs- und Entwicklungsproblemen für Kinder im Alter von 0 - 6 Jahren. 
3.  Die Zusammenarbeit mit der kath. Pfarrgemeinde St. Josef/St. Dionysius und einem religiösen Schwerpunkt, der inhaltlich durch die gemeinsame Entwicklung des Leitbildes gekennzeichnet ist und eine enge Zusammenarbeit mit dem geistlichen Team der Pfarrgemeinde beinhaltet.



Eingang zur KiTa St. Josef

Allgemeine Informationen / Rahmenbedingungen

Anschrift und Kontakt:
Kindertagesstätte St. Josef
Haus für Kinder und Familien
Finkenweg 12
49191 Belm
Tel.  05406 - 4539
Fax: 05406 - 8065548
Mail: kath-kita-belm@t-online.de

Leiterin: Stefanie Graß

Die Kita St. Josef wurde am 1. Oktober 1971 mit 3 Gruppenräumen eröffnet, 1989/199o wurden als bauliche Erweiterung ein vierter Gruppenraum mit Waschraum, ein zusätzlicher Nebenraum und ein Turnraum angebaut. Im Jahr 2010/11 erhielt die Einrichtung einen Krippenanbau. Dieser ist seit dem 01. August 2011 in Betrieb.
Aktuell bietet die Kita 107 Plätze für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren an. Die Kinder werden in fünf Gruppen betreut: 2 Vormittagsgruppen mit 25 Kindern, eine Integrativgruppe am Vormittag mit 17 Kindern, darunter 4 Plätze für Kinder mit besonderem Förderbedarf, 1 Ganztagsgruppe für die 3- 6Jährigen und eine Ganztagsgruppe für die 0-3 Jährigen.                                                                                                                                                                                                                                 Nachmittags besteht eine Eltern-Kind-Krabbelgruppe für Kinder im Alter von 1 bis 2 Jahren. Diese trifft sich einmal wöchentlich im Turnraum der Kita zum freien Bewegungsspiel. Die "kleinen Entdecker", Kinder von 1-2,5 Jahren treffen sich jeden Donnertag von 15:15 bis 16:45 Uhr mit Eltern unter Anleitung einr Erzieherin im Bewegungsraum.

Räumlichkeiten: es gibt 5 Gruppenräume, 3 Waschräume, eine Cafeteria und weitere Intensivräume: einen Snoezelenraum, einen Turnraum, einen Werkraum und die "Arche Noah" für religiöse und musische Kleingruppenarbeit, zwei Küchen, ein Büro, ein Mitarbeiterzimmer und  Material- und Vorratsräume. Der Spielplatz besitzt eine große Rasenfläche zum Spielen und Toben, Spielgeräte mit  Rutsche,  Sandkästen,Vogelnestschaukel, Spiel- und Turngeräte.Der Brereich für die Krippenkinder ist dabei aus Sicherheitsgründen räumlich von den "Großen" getrennt.



Mitarbeiterinnen im Oktober 2011

Personal

Leiterin: Stefanie Graß

obere Reihe von links: Anja Dörries, Diana Klöskes, Judith Müller, Monika Placke, Ilka Schläger mit Milla, Marion Tschersich-Fischer, Tanja Weiland, Ingrid Övermöhle, Inge Blank
vordere Reihe von links: Michaela Wieland, Monika Tworek, Jessica Ost, Julia Aleekseva, Birgit Philipp, Stefanie Graß, Nadja Elscheit, Julia Schmelter


Aufnahmekriterien

1. In die Tagesstätte St. Josef werden Kinder im Alter von 1- 6 Jahren aufgenommen, die ihren Wohnsitz in Belm haben.
2. Das 1. Aufnahmekriterium im Regelbereich ist das Alter des Kindes.
3. Im Krippenbereich kommen weitere Aufnahmekriterien zum Tragen, z.B. Berufstätigkeit/Ausbildung der Eltern, soziale Kriterien
3. die Aufnahme efolgt unabhängig von der Religionszugehörigkeit und der Nationalität.
4. Die Kinder sind grundsätzlich für ein Kindergartenjahr anzumelden (01.08. - 31.07. des folgenden Jahres ). Soweit Plätze frei sind, können auch Kinder im Laufe des Jahres aufgenommen werden.


Ferien und Schließungstage

 Regelbereich (3-6Jährige):
       - 2 Wochen in den Sommerferien und
       - zwischen Weihnachten und Neujahr.


Gebührenordnung

Regelgruppe 80 ¬uro monatlich
Ganztaggruppe 160 ¬uro monatlich
Jede 1/2 Std. Sonderöffnung 10 ¬uro monatlich
Mittagessen 2,30 ¬uro pro Tag
Krippengruppe 200 ¬uro monatlich
Jede 1/2 Stunde Sonderöffnung 12,50 ¬uro monatlich
Mittagessen 1,50 ¬uro pro Tag
Frühstück 8,00 ¬uro monatlich
Für Geschwisterkinder, die gleichzeitig die Tagesstätte oder einen anderen Kindergarten in der Gemeinde Belm besuchen, beträgt die Gebühr für das 2. Kind 50% des Regelbeitrags. Für weitere Geschwisterkinder entfällt die Gebühr. Für Vorschulkinder ist das letzte Kindergartenjahr in Niedersachsen gebührenfrei.
 1. Die Gebühren werden monatlich per Bankeinzug erhoben.
 2. Die Gebühr muss für den gesamten Aufnahmezeitraum entrichtet werden.
 3. In den Tagesstättengebühren sind die Kosten für Getränke enthalten.


Öffnungszeiten und Betreuungsmöglichkeiten

Die Tageseinrichtung bietet 2 Regelgruppen, eine Ganztagsgruppe, eine integrative Gruppe und eine Krippengruppe
Es gelten zur Zeit folgende Betreuungs- und Öffnungszeiten von Montag bis Freitag:
Regelgruppen von                                                       08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Ganztagsgruppe von                                                   08.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Integrationsgruppe von                                              08.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Sonderöffnung von                                                     07.30 Uhr bis 08.00 Uhr
                                                                                   12.00 Uhr bis 13.00 Uhr
                                                                                   13.00 Uhr bis 14.00 Uhr.
Krippengruppe von                                                     08:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Sonderöffnung von                                                     07:30 Uhr bis 08:00 Uhr



Leitbild

Die Kindertagesstätte ist ein Haus für Kinder und Familien, in dem Glauben gelebt wird, eine von Kindern und Erzieherinnen gemeinsam gestaltete Welt, in der das Miteinander vom christlichen Glauben geprägt ist.

Wir betreuen, bilden und erziehen Kinder verschiedener Nationen, Religionen und Lebenssituationen. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Kinder in die Mitte zu stellen, so wie Jesus es getan hat. Viele Beziehungen und gemeinsames zielorientiertes Handeln begründen und prägen den Alltag der Kinder in unserem Haus. Deshalb suchten wir nach Orientierungsmöglichkeiten für unsere pädagogische und christliche Erziehungsarbeit und entwickelten ein Leitbild für uns selbst und Außenstehende, um unsere Arbeit transparenter und verständlicher zu machen. Gleichzeitig möchten wir die Kindertagesstätte mit ihrem christlichen und pädagogischen Anspruch mit der Pfarrgemeinde verknüpfen.

Wir, die Mitarbeiterinnen mit vielfältigen Interessen und Kompetenzen und der Träger als verlässlicher Partner, möchten Sie mit dieser Broschüre über unsere gemeinsamen Leitlinien, Ziele und Grundsätze informieren.

Wie ein Leuchtturm den Schiffen den Weg zeigt, gibt das Leitbild Orientierung über die pädagogische Arbeit sowie Grundorientierungen bei Bildungs- und Erziehungszielen.
Das Leitbild der Kindertagesstätte wurde im Jahre 2005 erarbeitet, Sie können es als PDF-Dokument unter http://kath-kirche-belm.de/grmvergrpein/einrichtungen/kitastjosef/leitbild.pdf ansehen/herunterladen.



Mittagsruhe der Ganztagskinder

Ganztagsbetreuung

In unserer Einrichtung gibt es die Möglichkeit die Kinder in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr betreuen zu lassen. Dies ist eine sehr gute Möglichkeit, Familie und Beruf miteinander zu verbinden und die Kinder qualifiziert betreut zu wissen.
Es gibt ein gesundes  Mittagessen, das nach den Bedürfnissen der Kinder zubereitet ist. Danach beginnt die Ruhephase. Die Kinder haben die Möglichkeit, in einem Ruheraum zu entspannen oder zu schlafen. Ältere Kinder können Entspannung im Snoezelenraum finden, oder an einem ruhigen Spielprogramm teilnehmen.
Der Nachmittag dient dem gemeinsamen Spiel, der Bewegung im Turnraum, Ausflügen in die freie Natur, dem Spiel auf unserem großen Spielgelände, oder ganz einfach Spielen, die den Kindern Spaß und Freude bereiten.
Das gemeinsame Einnehmen der Mahlzeiten, das tägliche Tischgebet, die Pflege von Tischsitten- und Manieren ist eine päd. Bereicherung und wichtige Erfahrung. In dieser Betreuungsform haben die Kinder die Möglichkeit zusätzliche soziale Erfahrungen zu sammeln, die in der heutigen Familienstruktur oftmals nicht mehr möglich sind. Die Vorschulkinder dieser Gruppe gehen mit den Erzieherinnen einmal wöchentlich ins Schinkelbad zum Schwimmen.



Snoezelen-Raum

Details zur räumlichen Ausstattung

Der Snoezelenraum dient der Sinneswahrnehmung. "Snoezelen" kommt aus dem niederländischen Sprachgebrauch und setzt sich aus den beiden Verben snüffelen und döselen zusammen. Es bedeutet soviel wie schmusen und dösen (nichts tun). Der Snoezelenraum ist ganz mit Matten ausgelegt und  bewusst in der Ausstattung in der Farbe weiß gehalten. Es werden akustische und visuelle Reize zusätzlich eingesetzt. Durch Wassersäulen, Lichtkugel, Farbreflektoren und Diaprojektoren wird das Auge gezielten Reizen ausgesetzt, und durch meditative Geschichten und Musik findet das Kind Entspannung und Ruhe. Es findet eine Förderung im Bereich der Wahrnehmung statt.
Die Arche Noah (Kettraum) ist ebenfalls ein zusätzliches Angebot im Bereich der Wahrnehmung für religiöse und musikalische Übungen. Der Schwerpunkt in diesem Raum dient der religiösen Vermittlung nach "Kett", er ist im meditativen Bereich gelagert. Es werden verschiedene Materialien eingesetzt, die der Sinneswahrnehmung und Vertiefung dienen. Die Kinder können sich in Ruhe auf eine religiöse, meditative Übung einlassen. In diesem Raum finden ebenfalls unter Einsatz von Instrumenten musikalische Übungen, wie Klanggeschichten, und einmal wöchentlich die musikalische Früherziehung, statt.
Die Entwicklung von Körper und Geist gehen einher, deshalb ist Bewegung ein wichtiger Bestandteil in der körperlichen und geistigen Entwicklung. Die Kinder können an jedem Tag in der Woche den Turnraum in Anspruch nehmen. Er ist ausgestattet mit vielen Bauelementen, Turngeräten, mit einer Hängematte und einem Bällchenbad. Die Größe des Raumes (etwa 100 qm) und die Ausstattung (Schwingboden) laden ein zum Hüpfen, Springen, Laufen, Klettern, Rutschen oder auch zum Verweilen im Bällchenbad oder in der Hängematte.
Der Werkraum dient der speziellen Förderung der Feinmotorik. Es sind ein Werktisch für Holzarbeiten, ein Knettisch für Modellierarbeiten mit Knetgummi oder Ton, sowie Staffeleien für ein gezieltes oder freies Gestalten mit verschiedenen Farbmaterialien vorhanden. Außerdem finden die Kinder hier Materialien für ein freies Gestaltungsangebot (Bastelarbeiten) vor.
Die Cafeteria befindet sich in unserer zentralen Halle. Hier können Kinder und Erzieherinnen gemeinsamen frühstücken. Die Kinder teilen sich die Zeit des Frühstücks nach ihren eigenen Bedürfnissen selber ein. Sie decken sich ihren Frühstücksplatz ein und räumen das Geschirr wieder ab. Die Getränke (Milch, Kakao, Tee) werden von der Kindertagesstätte angeboten. Einmal in der Woche gibt es ein von den Kindern und Erzieherinnen zubereitetes "Gesundes Frühstück". Die Kinder sind in der Vorbereitung, in der Planung und am Einkauf beteiligt. Wir wollen bei den Kindern das Bewußtsein für eine gesunde Ernährung und den eigenen Eßbedürfnissen fördern. 


Pädagogisches Konzept

Unsere pädagogische Konzeption ist "halb-offen" mit einem situationsorientierten Ansatz. Eine Mischung aus festen Strukturen, in denen die Gruppe mit ihren festen Bindungen weiterhin wichtiger Bestandteil ist und einer Öffnung mit weiteren Freiräumen, mit Angeboten in den zusätzlichen Intensivräumen. Durch diese Konzeption können wir den individuellen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden. Durch die freie Auswahl in der Nutzung der Gruppen- und Intensivräume werden sie zu einem eigenständigen Handeln herangeführt, um ein hohes Maß an Selbstständigkeit zu erlangen.

In dem Gefüge der festen Gruppenstruktur entwickelt sich Vertrauen und Sicherheit, insbesondere bei den jüngeren Kindern. Wir verstehen unsere Erziehungsarbeit familienergänzend und unterstützend. Daraus ergibt sich der gesetzlich vorgeschriebene sozialpädagogische Auftrag der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern.
· Die Kinder in ihrer Persönlichkeit zu stärken,
· in sozialverantwortliches Handeln einzuführen,
· ihnen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die eine eigenständige Lebensbewältigung im Rahmen der jeweiligen Möglichkeit des einzelnen Kindes fördern,
· den natürlichen Wissensdrang und die Freude am Lernen wecken und pflegen,
· die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen erzieherisch fördern,
· den Umgang von behinderten und nicht behinderten Kindern, sowie von Kindern unterschiedlicher Herkunft und Prägung untereinander fördern.
· Eingebettet in die Gesamtentwicklung eines jeden Kindes findet religiöse Erziehung nicht nur punktuell, sondern stetig statt. Wir vermitteln den Kindern die christlichen Grundwerte wie Geborgenheit, Vertrauen, Angenommensein und Nächstenliebe. Sie sollen erfahren, dass Gott alle Menschen so annimmt wie sie sind, weil er sie liebt.
· Sie sollen zu größtmöglicher Selbstständigkeit gelangen, damit sie sich zu eigenständigen Persönlichkeiten entwickeln können.
· Das soziale Lernen steht im Vordergrund und ist verknüpft mit sachbezogenem Lernen und schließt die Förderung der Emotionalität, der Phantasie und Kreativität ein.
· Bereiche wie Spracherziehung, Förderung der Wahrnehmung und die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten werden dabei berücksichtigt. Die Bildungsarbeit geschieht nach dem niedersächsischen Bildungsplan.
Dabei werden sie im Einzelnen wie folgt gefördert:
· Im sozial-emotionalen Bereich in der Kontaktfähigkeit, Gruppenfähigkeit, Konfliktverhalten, Selbstkontrolle, Selbstsicherheit, und Selbstständigkeit.
· Im motorischen Bereich in der Grob- (klettern, laufen, springen, turnen usw.) und in der Feinmotorik (malen, schneiden, kneten usw.).
· Im kognitiven Bereich in der visuellen, akustischen und taktilen Wahrnehmungsfähigkeit, in der Sprach- und Sprechfähigkeit, in dem Mengenverständnis, in Sachkenntnissen, Konzentrations- und Ausdauerfähigkeit.
· Im schöpferischen Bereich in der Fantasie und Kreativität.
Der momentane Entwicklungstand jedes Kindes wird schriflich dokumentiert . Seit 2009 arbeiten wir außerdem in der Dokomentation mit den Bildungs- und Lerngeschichten nach "Margarete Carr" .
In der Form der kollegialen Beratung unterstüzt sich das Team in der Festlegung von besonderen Stärken und Fähigkeiten der Kinder und eventuell bestehenden
Entwicklungsrückständen, um das Kind entsprechend zu stärken und zu fördern.


Religiöse Erziehung

Da wir eine katholische Einrichtung sind, hat die religiöse Erziehung einen besonderen Stellenwert in unserm pädagogischen Konzept.

Es ist für uns eine Herausforderung, den Kindern die Botschaft Gottes und die Person Jesu Christi näher zu bringen. Religiöse Erziehung findet nicht nur punktuell statt, sondern im täglichen Umgang miteinander. Wichtig sind uns die Vermittlung von christlichen Werten wie Nächstenliebe, Liebe, Geborgenheit, Ehrlichkeit und Wertschätzung eines jeden Menschen.
Die Kinder lernen, dass ein friedfertiges Miteinander in einer Gemeinschaft, unabhängig von der sozialen Herkunft, Religionszugehörigkeit und Sprache, möglich ist. Dazu gehört die sprachliche Auseinandersetzung in Konfliktsituationen. Das tägliche Gebet im Morgenkreis, das Tischgebet am Mittagstisch sind die Gespräche mit Gott in denen wir unsere persönlichen Gedanken und Bedürfnisse mitteilen.
Aber auch das feste Gebet, wie das "Vater unser..." und das religiöse Liedgut gehören zu unserer Gebetskultur. Es finden regelmäßig Kindergottesdienste statt, sowie das Feiern der christlichen Feste wie Weihnachten, Ostern, St. Nikolaus, St. Martin gehören zur religiösen Vermittlung, ebenso das Weitergeben der biblischen Geschichten. Die inhaltliche Arbeit in der "Arche Noah" hat ihren Schwerpunkt in der religiösen Bildung.

Ein Beispiel für die punktuelle religiöse Erziehung in der KiTa:
- Thematisch inhaltliche Vorbereitung der Kinder auf Ostern mit religiösen Geschichten in der vorösterlichen Zeit.
- Gestaltung eines Rollenspieles über den Einzug von Jesus in Jerusalem im Rahmen eines Familiengottesdienstes am Palsonntag (siehe Foto)
- Kreative Gestaltung eines Kreuzweges über 6 Stationen mit thematisch-inhaltlicher Erarbeitung in der Kita und darauf folgend Begehung des erstellten Kreuzweges in der Josefskirche.
In unserem Kreativbereich haben die Kinder einen Kreuzweg mit 6 Stationen gestaltet, die bildnerisch mit selbst erstellten Gipsbändern und einer Auswahl von wertlosen Materialien auf Leinwand gestaltet wurden.
Die Bilder hatten inhaltlich zwei Schwerpunkte:
- Die religionspädagogisch-inhaltliche Erarbeitung der österlichen Zeit in Kleingruppen. Angefangen mit der Fastenzeit und den biblischen Heilungsgeschichten und der thematisch inhaltlichen Erarbeitung von 6 Stationen des Kreuzweges. Des weiteren an Palmsonntag: der Einzug Jesu in Jerusalem, dargestellt von den Kindern der Kita in einem Familiengottesdienst in Form eines Rollenspieles.
- Der kreative Bereich: Grunderfahrung mit Gips im Trockenzustand und im Nasszustand durch Experimente (modellieren und bemalen).


Integrative Arbeit in der KiTa St. Josef

Die Heilpädagogik unterstützt und begleitet Menschen mit Förderbedarf durch individuelle Hilfen, um für sie ein möglichst hohes Maß an schulischer Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbständiger Lebensgestaltung zu erlangen.
In der integrativen Gruppe in unserer KiTa wird ein gemeinsames Miteinander von gesunden und behinderten Kindern gefördert. Sie haben ein Umfeld, in dem altersgerecht entwickelte Kinder und Kinder mit besonderem Förderbedarf  in ihrem gewohnten und vertrauten sozialen Umfeld leben und lernen. Die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Kindes werden beobachtet und entsprechend individuell gefördert. Das Zusammenleben unterstützt ein positives Sozialverhalten mit gegenseitiger Wertschätzung und gegenseitigem Respekt. Die besondere Förderung der In-Kinder ist  notwendig, um sie auf ein möglichst selbständiges Leben außerhalb der Kita vorzubereiten und legt wichtige Grundsteine für das Leben und Verhalten im erwachsenen Alter. Das Ziel der Integration in der Kita ist die Einschulung in eine Regelschule.
Umsetzung:
- Reduzierung der Gruppenstärke auf 17 Kinder, einschließlich max. 4 Kinder mit besonderem Förderbedarf, isgesamt 3 Fachkräfte.
- Eine Heilpädagogin fördert die Integrationskinder im Gruppengeschehen, in Kleingruppen als auch in der Einzelförderung.
- Ergotherapeuten und ein Logopäde sind regelmäßig 1x wöchentlich im Haus.
- Es findet ein regelmäßiger Austausch mit den Therapeuten vor Ort statt. Zweimall im Jahr gibt es einen "Runden Tisch", an dem Eltern, Therapeuten, Erzieherinnen und die Leiterin teilnehmen. Es werden Ziele und Förderkonzepte für das kommende Halbjahr festgelegt.
- Kontakte werden geknüpft mit: Kinderärzten, Krankengymnasten, Motopäden, Erziehungsberatungsstellen usw.
- Intensiver Austausch zwischen Erzieherinnen und Heilpädagogin auf Gruppenebene, als auch mit dem gesamten Team.
Einmal in der Woche fahren wir mit den In-Kindern zur Reittherapie auf einen Reit- und Ponyhof.  


Sprachförderung

Neben den täglich stattfindenden Sprach- und Sprechübungen in den Stuhlkreisen durch Fingerspiele, Geschichten, Lieder, Reime und Erzählungen finden ganz gezielte Sprachübungen statt. Wir nehmen an der Bundesinitiative "Frühe Chancen. Schwerpunkt Kitas Sprache und Integration" teil. Dadurch haben wir eine zustäzliche Sprachförderkraft (20h/Woche) im Haus. Diese arbeitet insbesondere mit den Kindern, die Deutsch als Zweitsprache erlernen. Zum Einsatz kommen hier gezielte Sprachförderprogramme wie das Kon-lab Material nach Zvi Penner ( www.kon-lab.com) und die Osnabrücker Materialien nach Doris Tophinke (www.beltz.de Stichwort"Tophinke").



"Schlaumäuse" - Projekt

Die Firma Microsoft hat in Zusammenarbeit mit Partnern eine Lernsoftware im Bereich Sprachförderung/entfaltendes Lernen mittels Computer entwickelt und im gesamten Bundesgebiet  Kindergärten mit diesem Programm ausgestattet und ausgebildet. Unsere Einrichtung kann sich zu den glücklichen Teilnehmern zählen. Erziehrinnen wurden für die Anwendung der Software von der Fa. Microsoft geschult. Das Spielen mit diesem Medium wird in der Kita für die Kinder zeitlimitiert eingesetzt. Die technische Universität Berlin führt anhand dieses Projektes eine Begleitstudie über den Einsatz des Computers als zusätzliches Lernmedium durch. Das Bundesfamilienministerium unterstützt den Einsatz.  Wir setzen das Medium Computer ganz gezielt als zusätzliches Spiel- und Lernangebot in unserer pädagogischen Arbeit ein und stellen fest, dass alle Kinder von diesem Programm profitieren. Die deutsche Sprache wird für die Kinder transparenter und verständlicher. Das Interesse an Sprache und die Umsetzung der einzelnen Lernschritte fließt in den normalen Spracherwerb ein.



Die Faustlos-Puppen im Einsatz

"FAUSTLOS"-Projekt

FAUSTLOS ist ein für den Kindergarten entwickeltes Programm, welches die soziale und emotionale Kompetenz steigern soll. Das Programm dient der Prävention aggressiven Verhaltens, das wesentlich aus einem Mangel an sozialen Kompetenzen resultiert, was eine konstruktive Form der Problem- und Konfliktbewältigung nicht zulässt.
FAUSTLOS vermittelt grundlegende alters- und entwicklungsadäquate Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Empathie, Problemlösungen und Umgang mit negativen Emotionen. Wir integrieren dieses Programm an bestimmten Wochentagen in unsere pädagogische Arbeit. Zwei Mitarbeiterinnen, die dieses Programm anwenden, wurden gezielt für dieses Programm geschult.
Infos über das Projekt gibt's auch unter http://www.faustlos.de/


Zusammenarbeit KiTa - Schule

Die Kinder sollen sich nicht nur in der Kindertagesstätte wohlfühlen, sondern auch in der Schule. Vorausetzung ist die gute Vorbereitung und die entsprechende Schulreife. Die Zusammenarbeit der Kita mit der Schulärztin des Landkreises Osnabrück ist bei der Erkennung der Schulreife mit der entsprechenden Schuluntersuchung sehr wichtig und findet deshalb in einem angemessenen Abstand vor der Einschulung statt.
Es ist wichtig, dass Lehrer und Erzieherinnen in einem regelmäßigen Austausch stehen. Lehrer und Erzieherinnen treffen sich in regelmäßigen Abständen zu gemeinsamen Konferenzen, in denen Erfahrungen ausgetauscht werden können. Die Kindergärten der Gemeinde Belm haben mit den beiden Grundschulen einen Kooperationsvertrag geschlossen, der gemeinsame Konzepte der Zusammenarbeit enthält. In diesem Zusammenhang führen Lehrer und Erzieher gemeinsam, den in Niedersachsenen verpflichtenden Sprachstandtest durch.
Die zukünftigen Schulkinder besuchen vor der Einschulung ihre zukünftige Lehrerin und können schon einen erstern Eindruck vom neuen Schulleben erhalten. Umgekehrt ist es ebenso: vor der Einschulung besucht die Lehrerin ihre zukünftigen Schulkinder in der Kita. Diese Besuche bereiten Kindern und Lehrerinnen große Freude. So können möglicherweise vorhandene Ängste der Kinder abgebaut werden.


Elternarbeit in der Tageseinrichtung

Da die päd. Arbeit im Elementarbereich familienergänzend wirkt, ist die Zusammenarbeit mit den Eltern eine wichtige Voraussetzung, um Kinder besser verstehen zu können. Das regelmäßige Elterngespräch, die Elternabende, das gemeinsame Feiern von Festen und Veranstaltungen sind wichtige Bestandteile der Elternarbeit.
Jede Gruppe der Tageseinrichtung hat einen Elternvertreter und seinen Stellvertreter. Zusammen mit Vertretern des Trägers, der Leiterin und des Teams der Einrichtung, bildet sich der päd. Beirat der Einrichtung. Dieses Gremium tagt in regelmäßigen Abständen und dient der Vermittlung zwischen Elternschaft, Einrichtung und Träger. Es werden Feste gestaltet und organisatorische Dinge der Tageseinrichtung geplant.
In regelmässigen Elternsprechstunden werden die Eltern über den momentanen Entwicklungsstand ihres Kindes durch die Erzieherinnen informiert.
Einmal im Monat findet ein Elternfrühstück statt, welches von dem Elternbeirat organisiert wird. Es ist eine gute Gelegenheit, soziale Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen. Vierteljährig ist dieses Frühstück themenbezogen und dient der Elternbildung. Dazu wird in der Regel ein/e Referent/in eingeladen.
Ein wichtiger Schwerpunkt in der Konzeptentwicklung ist die Elternberatung, um den Problemen und Interessen der einzelnen Familien zu begegnen und entsprechende Hilfen anbieten zu können. In dieser Arbeit unterstützen uns folgende Kooperationspartner:
1.  Allgemeine soziale Beratung des Caritasverbandes Osnabrück (ASB). Eltern können sich kostenlos in allgemeinen sozialen Fragen beraten lassen.
2.  Belmer Familiensprechstunde: Psychologinnen  der Uni Osnabrück beraten kostenlos Eltern mit Familien- Entwicklungs- und Erziehungsfragen für Kinder im Alter von 0-6 Jahren. 



Der Nikolaus kommt

Feste und Veranstaltungen

Zu einem gesunden Miteinander von Kindern, Eltern, Kindergartenteam und Gemeinde gehört auch das gemeinsame Feiern von Festen. So gibt es in unserer Einrichtung Feste, die wir jährlich feiern
· Geburtstage,
· Karneval,
· Aschermittwoch,
· Ostern,
· St. Josef (Fest unseres Namenspatrones),
· Abschlussfest der Vorschulkinder mit einem gemeinsamen Wortgottesdienst,
· St. Martin,
· St. Nikolaus,
· Weihnachten,
· Pfarrfest, und
 Feste, die keinen wiederkehrenden Rhythmus haben:
· Frühlingsfest,
· Sommerfest,
· Herbstfest,
· Eltern- und Großelternnachmittage,
· Weihnachtsfeiern.



Musikalische Früherziehung

Musik weckt die Intelligenz Ider Kinder, regt die Kreativität an und fördert das Sozialverhalten. Es ist durchaus sinnvoll für Kinder, früh mit einer Musikerziehung zu beginnen  (Zitat PisaStudie). Viele Kinder lieben die Musik, sie tanzen zu Musik und trommeln auf Kochtöpfen herum. Sie singen vor sich hin und experimentieren mit ihrer Stimme. Sie lauschen fasziniert neuen Klängen. Diese Lust der Kinder an der Musik weckt und fördert eine speziell geschulte Lehrkraft in der musikalischen Früherziehung. Neue Kurse beginnen in der Regel nach den Sommerferien und laufen über ein oder zwei Jahre. Die Kurse finden am Vormittag statt. Dieses Angebot bedarf zusätzlicher Gebühren. 


Logopädie

Einmal wöchentlich ist Herr Ulrich Wöstmann, ein Logopäde der Kinder mit Sprachstörungen behandeln kann, in der Kita.  Logopädie ist ein vom Arzt zu verordnendes Heilmittel, welches nur mit einem entsprechenden Rezept zu bekommen ist. Sprachstörungen bei Kindern basieren auf Störungen des Spracherwerbsprozesses, sie können alle Bereiche des Sprachsystems betreffen. Störungen zeigen sich sowohl beim Verstehen und Sprechen, als auch in kommunikativen Situationen und/oder der Entwicklung von schriftsprachlichen Fertigkeiten.
Besondere Schwerpunkte sind:
Sprach- und Sprechstörungen, Stimm- und Schluckstörungen im Kindesalter.
Seit Anfang des Jahres 2010 arbeiten wir sehr eng mit der Lehranstalt für Logopädie zusammen. Im Rahmen der praktischen Ausbildung zum/zur  Logopäden/in können Kinder mit Sprachstörungen in der Kita  bei Bedarf ebenfalls Therapien bekommen.



Ergotherapie

In der Kita ist eine Niederlassung der ergotherapeutischen Praxis P. Oberwalleney u. Lars Mithöfer, (Praxis-Telefon: P. Oberwalleney und Lars Mithöfer, Tel.: 0541 / 2237 oder 22278). Ergotherapie ist ein ärztlich zu verordnendes Heilmittel, welches von den Krankenkassen bei entsprechender Notwendigkeit übernommen wird. 
Es  ist indiziert bei Kindern und Jugendlichen, die durch Störungen, Erkrankungen und / oder Behinderungen in ihrer Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit beeinträchtigt sind oder von Beeinträchtigung bedroht sind.
Der Schwerpunkt der ergotherapeutischen Behandlung liegt auf der Entwicklung und Stärkung der sensomotorischen Funktionen der Kinder, welche die Voraussetzung für die weitere, darauf aufbauende kognitive Entwicklung bilden. Mit einer entsprechenden ärztlichen Verordnung können Kinder in unserer Kita jeden Montag behandelt werden. Schwerpunkte der Arbeit sind: 
- Sensorische Integrationstherapie
- Behandlung auf neurophysiologischer Grundlage
- Training der visuellen und auditiven Wahrnehmungsverarbeitung
- Behandlung von Teilleistungsstörungen wie Rechenschwäche unter Berücksichtigung von Störungen der sensorischen Integration.
-  Behandlung von ADS/ADHS, Konzentrationstraining


Kooperationspartner

Ulrich Wöstmann
Logopäde
Sprachtherapie
 in der Kita
Kloster Str. 12
49134 Wallenhorst
Tel. 05407/819320

Paco Oberwalleney + Lars Mithöfer
Praxis für Ergotherapie / Ergotherapie in der Kita
Goethering 22/24
49074 Osnabrück
Tel.: 0541-22237 o. 22278

Umweltorientierte Musikschule Osnabrück
Musikalische Früherziehung in der Kita
Schepelerstr. 3
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/55060

Kath. Familienbildungsstätte Osnabrück
Trägerschaft für den Spielkreis
Große Rosenstraße 18
Tel 0541-35868-0

Kath. Erwachsenenbildung Osnabrück
Trägerschaft für PEKIP und Erwachsenenbildung
Große Rosenstraße 18
Tel. 0541-35868-71

Dorata Waugh
Englisch for kids in der Kita
Bergstraße 5
49191 Belm
Tel. 05406/ 818813

Caritasverband Osnabrück
Gabriele Bührs / Diplom Pädagogin
Allgemeine soziale Beratung
Johannisstraße 91
49074 Osnabrück
Tel.: 0541-341-0

Belmer Familiensprechstunde
Psychologinnen der Uni Osnabrück
Beratung in Erziehungs- und Entwicklungsfragen
für Kinder im Alter von 0-6 Jahren
Tel.: 0541-9694093


Fotografische Impressionen

Einige fotografische Impressionen aus der KiTa St. Josef können Sie hier ansehen. Texte dazu liegen keine vor, schauen Sie einfach die Fotos an.



Wassermatsch-Anlage

Die Wassermatsch-Anlage



Werkraum

Der Werkraum



Turnraum

Der Turnraum



PEKIP-Gruppe

PEKIP-Gruppe

Ein Foto aus einer PEKIP-Gruppe.



PEKIP-Gruppe

PEKIP-Gruppe

Ein Foto aus einer PEKIP-Gruppe.